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	<title>dailynihongo.de &#187; Japanese</title>
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		<title>Der Japanese Language Proficiency Test</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 15:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch die Chance für viele Liebhaber und Studenten der japanischen Sprache, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen: der Japanese Language Proficiency Test steht vor der Tür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-648" title="JLPT Level 3 Certificate" src="http://www.dailynihongo.de/wp-content/uploads/2009/10/jlpt3.jpg" alt="JLPT Level 3 Certificate" width="565" height="300" /></p>
<p>Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch die Chance für viele Liebhaber und Studenten der japanischen Sprache, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen: der Japanese Language Proficiency Test steht vor der Tür.</p>
<p>Auch ich habe Anfang Oktober meine Anmeldung eingereicht. Während die Anmeldungen in Deutschland (Düsseldorf) umsonst waren, ist der strebsame Japanischlernende in Japan angehalten, die Anmeldeformulare käuflich zu erwerben. Diese lassen sich in jedem Bücherladen finden, der auch JLPT Vorbereitungsbücher anbietet. Für hinnehmbare 500 Yen bekommt man einen grünen Umschlag mit einer überschaubaren Anzahl an Formularen, die es auszufüllen und bei der Post abzuschicken gilt. Die Teilnahmegebühr an dem Level 2 Test beträgt umgerechnet etwa 40 € und ist somit ca. 10 € günstiger als in Deutschland. Stichtag ist der 6. Dezember.</p>
<h3>Was ist der Japanese Language Proficiency Test?</h3>
<p>Eine kurze Zusammenfassung soll hier genügen, da die meisten Leser dieser Seite sehr wohl mit diesem Test vertraut sind. Der Japanese Language Proficiency (jap. <em>日本語能力試験</em>) ist ein weltweit in vier Level geteilter, standartisierter Test, der von der Japan Foundation entwickelt wurde, um die Sprachfähigkeiten von Nicht-Muttersprachlern in diversen Bereichen zu testen. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass dieser Test lediglich das passive Sprachvermögen &#8211; sprich Schreib-/Lese- und Hörverständnis &#8211; testet, nicht aber die aktive Reproduktion der Sprache, das Sprechen.</p>
<h3>Was ist der Japanese Language Proficiency Test nicht?</h3>
<p>Ein bestandener Test sagt keineswegs etwas über die Sprachfähigkeit des Geprüften aus. Freilich besitzt der erfolgreiche Absolvent des Level 2 Tests ein Vokabelrepertoire von ca. 5000 Wörtern und sollte im Stande sein, ca. 1000 Kanji lesen zu können. Daraus lässt sich dann aber auch nicht schließen, dass er auch fähig ist, diese im Alltag zu benutzen. Schreiben und Sprechen sind eben doch zwei Paar Schuhe. Eine Tatsache, die ich jeden Tag im Unterricht aufs neue zu spüren bekomme.</p>
<h3>Meine Ziele während des Aufenthaltes in Japan</h3>
<p>In einem der letzten Einträge schrieb ich, dass von uns Mittelstufenstudenten am Ende des Aufenthaltes der JLPT Level 1 erwartet wird. Eine Information, die ich von einer Mitstudentin bekomme habe. Um ein wenig Licht in diese uminöse Erwartung zu bringen: jeder Student des <em>別科</em> &#8211; wörtl. Sonderkurs, in meinem Fall der Japanischsprachkurs &#8211; hat vor Studienbeginn die Möglichkeit gehabt, ein Interview mit dem student coordinator zu führen. Das Interview war lediglich eine Möglichkeit für den coordinator, das aktuelle Level des Studenten zu testen. Ein wenig Smalltalk war ebenfalls gestattet (in dem auch zufällig gleiche Bekanntschaften ans Licht kamen). Meine abschließende Frage, mit der ich meine Zweifel des Bestehens des JLPT Level 2 Tests meinem Lehrer gegenüber äußerte, wurde rasch beantwortet: “<em>受けなければなりません</em> (du musst den Test machen)”. In diesem Moment war diese Aussage sicherlich ein Druckmittel für uns Studenten, dass wir uns auch ja anstrengen.<br />
Wieder draußen angekommen durfte ich dann noch einmal staunen und meine Augenbrauen heben: nach einem Jahr, hieß es, sollen wir dann den Level 1 absolvieren. Nun gut, in dem Moment habe ich mich zugegebenmaßen dann doch recht eingeschüchtert gefühlt. Mittlerweile lasse ich mich von diesem Vorhaben nicht mehr abbringen. So blauäugig das auch sein mag, ein Versuch ist es wert ;)</p>
<p>Im kommenden Eintrag geht es dann um die Methodik. Wie bereitet man sich für den JLPT vor?</p>
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		<title>Seine eigenen Grenzen erfahren</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 15:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanese]]></category>
		<category><![CDATA[japanese]]></category>
		<category><![CDATA[language]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Lied der Band スピッツ heißt es "Nun sollte ich auch frei durch die Lüfte fliegen können". So ein derartiges Gefühl erfuhr ich als mir gesagt wurde, ich dürfe ein Jahr in Japan studieren. Dieses Gefühl habe ich über ein halbes Jahr mit mir getragen. Wer konnte ahnen, dass der Absturz so abrupt kommt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dailynihongo.de/wp-content/uploads/2009/09/cdf_wolkenmeer.jpg" alt="Casper David Friedrich - Der Wanderer über dem Nebelmeer" title="Casper David Friedrich - Der Wanderer über dem Nebelmeer" width="565" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-593" /></p>
<p>In einem Lied der Band スピッツ heißt es &#8220;Nun sollte ich auch frei durch die Lüfte fliegen können&#8221;. So ein derartiges Gefühl erfuhr ich als mir gesagt wurde, ich dürfe ein Jahr in Japan studieren. Dieses Gefühl habe ich über ein halbes Jahr mit mir getragen. Wer konnte ahnen, dass der Absturz so abrupt kommt?</p>
<p>Nun bin ich seit etwas über eine Woche in Tokyo angekommen. Wohlbehütet und fast ohne Probleme.</p>
<blockquote><p>&#8220;Hast du dich schon eingelebt?&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Wie ist das Leben in Tokyo?&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Gefällt es dir?&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies sind alles legitime Fragen, die ich gerne beantworte haben. Denn sie zeigen Fürsorge und man denkt an mich. Bei einer Frage jedoch suche ich oft nach den richtigen Wörtern:</p>
<blockquote><p>Wie kommst du mit der Sprache zurecht?</p></blockquote>
<p>Zu dieser Frage fallen mir so viele Ereignisse ein, für die ich einen eigenen Eintrag schreiben könnte. Darauf wird es auch hinauslaufen. Als Vorgeschmack jedoch: als Absolvent des vierten Sprachkurses sollte ein jeder befähigt sein, in einem Imbiss sein Essen zu bestellen. Das funktioniert auch sehr gut. Selbiges gilt für das Einkaufen von Lebensmitteln, das Fragen nach dem Weg sowie kurze Unterhaltungen mit dem Wohnheimkoordinator. </p>
<p>Anders sieht es dann aber schon beim Eröffnen eines Bankkontos und das Kaufen eines Handys aus. Welche Abenteuer ich da erlebt habe, gibt es in Zukunft hier zu lesen. Der Schlag ins Gesicht kam dann jedoch letzten Samstag als sich alle neuen Austauschstudenten zusammengefunden haben, um den Einstufungstest zu schreiben. Selten hat man sich mit fremden Menschen so verbunden gefühlt, wie in diesem Moment. Gewiss ist der Schwierigkeitsgrad des Tests sehr hoch. Denn wie sonst trennt man die Spreu vom Weizen?</p>
<p>Das Gespräch mit dem student advisor verhalf einem dann aber doch wieder zu mehr Motivation, auch wenn es hieß, dass von uns Austauschstudenten nach einem Jahr der JLPT 1 erwartet wird. </p>
<p>Eine Herausforderung, die ich nur zu gerne annehme. In diesem Sinne: der Boden der Tatsachen ist mir zu langweilig, ich möchte wieder frei durch die Lüfte fliegen!</p>
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		<title>Language Category Introduction</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 19:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanese]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Weblog war einst eine Plattform für das Erlernen der japanischen Sprache an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Alte Beiträge können noch immer im Archiv gefunden werden.

Der Spracherwerb steht aber dennoch an erster Stelle und deswegen soll diese Kategorie auch aufrecht erhalten werden. Hier gibt es bald Einblicke in den Sprachkurs der Keio Universität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Weblog war einst eine Plattform für das Erlernen der japanischen Sprache an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Alte Beiträge können noch immer im <a href="http://www.dailynihongo.de/category/old/" target="_blank">Archiv</a> gefunden werden.</p>
<p>Der Spracherwerb steht aber dennoch an erster Stelle und deswegen soll diese Kategorie auch aufrecht erhalten werden. Hier gibt es bald Einblicke in den Sprachkurs der Keio Universität.</p>
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