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Besuch aus Nagoya – ein Monat Tandem und mehr

April 6th, 2009  |  Published in Old

Im März kamen 25 Studentinnen und Studenten der Nanzan Universität, Nagoya nach Düsseldorf. Sie besuchten einen Sprachkurs des Instituts für Internationale Kommunikation (IIK). Neben diesem Sprachkurs haben Herr Professor Shimada, Herr Horie und Frau Jacobs ein Tandemprogramm ins Leben gerufen, das für uns Studierende eine Möglichkeit bieten sollte, einen regen Sprachaustausch mit den japanischen Studenten zu führen.

Neben diesem wöchentlichen Übungskurs wurden private Unternehmungen gestartet, wie z.B. Reisen durch das Land, gemeinsame Abendessen, Shoppingtouren durch Düsseldorf und dergleichen. Dabei entwickelten sich Freundschaften, die über den gegenseitigen Sprachaustausch hinausgingen und von uns Studenten dankbar angenommen wurden.

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Jemand, der sich besonders engagiert um die Austauschstudenten gekümmert war, war Aline. Sie war so nett und hat ihre Eindrücke niedergeschrieben und teilt sie mit uns:

Ich komme gerade mit einer Träne im Auge vom Flughafen. Wie schnell man sich doch an jemanden gewöhnen kann. Dabei waren es nur vier Wochen. Vier Wochen, in denen einige meiner Kommilitonen/innen und ich sich um 25 Studenten der Nanzan Universität in Japan gekümmert haben.

Am Anfang auf beiden Seiten eher schüchtern und zurückhaltend, bei unserem ersten Treffen im „Zum Schlüssel“ in der Düsseldorfer Altstadt, haben wir uns doch sehr schnell aneinander gewöhnt und hätten uns gewünscht, dass die Zeit nicht so schnell vergangen wäre. Ja, man kann sagen, dass richtige kleine Freundschaften entstanden sind. Doch wenn es am schönsten ist sollte man, dem Sprichwort nach, gehen und somit blicke ich nun auf vier spaßige und interessante Wochen zurück, in denen wir jede Woche einmal zusammen Tandemlernen, Köln besichtigt, die Düsseldorfer Altstadt u.s.w. unsicher gemacht haben. Neben den Angeboten der Universität und der IIK war es unsere Aufgabe den Studenten den Düsseldorfer Alltag mit zahlreichen Shoppingtouren durch die Heinrich-Heine-Allee, Besuche bei der Post, gemeinsames Essen in der Mensa etc. näher zu bringen.

Für uns Japanologiestudenten ist es natürlich ebenso eine gute Gelegenheit Japanisch zu sprechen sowie unsere Deutschkenntnisse auf die Probe zu stellen. Zudem lernt man die Japaner doch mal auf eine andere Art und Weise kennen, als wir es in unseren Seminaren tun. Denn hier haben wir es schließlich mit richtigen Menschen zu tun, die in den meisten Fällen jedes Klischee, was die Mädels betrifft, mit rosa Kameras, dazu passenden Täschchen, glitzernden Stiften, süßem Gekicher und dem Victoryzeichen auf jedem Foto, bedient haben, aber einfach nur liebenswert waren.
Nach den Erfahrungen, die ich mit dieser Tutorentätigkeit gemacht habe, kann ich jedem ans Herz legen, wenn er die Möglichkeit hat, dies auch zu machen. Es ist eine Bereicherung!

Als Student der japanischen Sprache in einer Stadt, die zwar eine hohe Konzentration an Japanern hat, müssen wir Studenten uns dennoch bei Herrn Professor Shimada, Herrn Horie und Frau Jacobs bedanken. Eine solche Chance, so einfach Kontakt zu Japanern aufzubauen, gibt es nicht oft. Daher möchte ich mich hier im Namen aller Teilnehmer für diese Chance bedanken.

Weitere Eindrücke zum Tandemlernen -auch von den Gaststudenten aus Nagoya- gibt es auf dem Blog des Modernen Japan Institutes zu lesen. Dort kann man erfahren, dass die Chance eines Sprachaustausches eben nicht selbstverständlich ist.

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Um diese Begegnung zwischen den Studenten aus Nagoya und Düsseldorf nicht im Sande verlaufen zu lassen, hat Herr Horie für den 24. April eine eTandemsitzung angesetzt. Dabei treffen sich die Gruppen per Videoschaltung mit Skype wieder. Für mich wird es das erste Mal, Tandem über Skype zu machen. Jedoch freue ich mich sehr.



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Wer steckt hinter dailynihongo.de?

Mein Name ist David, Student an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Kernfach Modernes Japan, derzeit im 5. Semester. Seit September 2009 bin ich Austauschstudent an der Keio Universität in Tokyo.

Mehr über mich gibt es auf der About-Seite.