Klausurvorbereitung – Aufsatz Teil 1: Wie schreibe ich einen guten Aufsatz?
July 14th, 2008 | Published in Old | 1 Comment
Das Beste kommt zum Schluss heißt es bekanntlich. Im Falle der Japanischprüfung mitte August weiss ich nicht, ob ich das auch behaupten würde. Die letzte Aufgabe der Prüfung wird sein, einen Aufsatz zu schreiben. In Anbetracht des Zeitlimits von 90 Minuten kann man schnell unter Zeitdruck kommen, das Gehirn blockiert und man weiss plötzlich nicht einmal mehr wie man heißt. Mit einem Masterplan kann man dem vorbeugen und das Schreiben geht damit fast ganz von alleine.
In den nächsten Paar Einträgen möchte ich einige Tipps zum Besten geben, die das Schreiben um einiges erleichtern.
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In der letzten Aufgabe gilt es, möglichst viel Vokabel- und grammatikalisches Wissen zu präsentieren und dieses in einem Aufsatz, bestehend aus maximal 200 Zeichen zu bündeln. Um das in einer kurzen Zeitspanne zu erreichen, ist es nötig, sich vorab einige Gedanken zu machen.
Vor der Prüfung
Das Thema des Aufsatzes wird eins der Aufsätze sein, die wir das Semester über schon als Hausaufgabe ab zu geben hatten. Diese wären es also:
- 週末
- プレセント
- 旅行
- 私の失敗
- もし。。。たら
- 私の趣味
Mit diesem Wissen kann man sich gut vorbereiten, in dem man in den Wochen vor der Klausur schon einmal Probeaufsätze schreibt und sich somit etwas an die Rahmenbedingungen gewöhnen kann.
Während der Prüfung
Die Zeit für die Bearbeitung ist zwar begrenzt, allerdings ist die Reihenfolge der Bearbeitung nicht vorgeschrieben. Fällt einem das Aufsatzschreiben schwer, hat man demnach die Möglichkeit, den Aufgabenteil des Aufsatzes vor zu ziehen und diesen als erstes zu bearbeiten. Davon würde ich allerdings abraten. Aus folgenden Gründen:
- vorherige Aufgaben können Inspiration für den Aufsatz geben
- ebenfalls können sie auf benutzbare Grammatik hinweisen
- Grammatikerklärungen bedürfen viel Aufmerksamkeit, weshalb die Zeit nicht beim Aufsatzschreiben verbraucht werden sollte
- andere Aufgaben sind meist in kürzerer Zeit zu lösen
- das Beste hebt man sich natürlich für den Schluss auf
Wie auch immer man sich entscheidet, vor dem Schreiben ist es nötig, kurze Vorbereitungen zu treffen und sich einen Plan zurecht zu legen.
Was wird verlangt?
Der Aufsatz ist die Königsdisziplin, in der man beweisen kann, dass man den gelernten Stoff anwenden und umsetzen kann. In sofern möchte man möglichst viele Kanji, schwere Vokabeln und verschiedene Grammatikformen präsentieren, um möglichst viele Punkte zu bekommen. Wichtig ist dabei zu beachten, dass der Aufsatz nicht authentisch sein muss. Es ist also erlaubt, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und zu schreiben, was auch immer einem in den Sinn kommt. Schliesslich geht es darum Punkte zu sammeln und nicht seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Hat man sich das klar gemacht, kann man sich nun den Plan zurecht legen, zu dem ich in den nächsten Beiträgen kommen werde und der dann einzelne Punkte klärt, wie:
- die Thematik Kanji und Zeichen
- grammatikalische Formen, die zu den ausgewählten Aufsätzen passen
- Aufbau
- Satzbau und Lesefluss
Und schließlich beende ich die Serie mit Beispielaufsätzen, die diese Kriterien erfüllen. Am Ende der Serie brauchen wir uns dann keine Sorgen mehr um den Aufsatz zu machen und können uns auf andere Aufgabenteile konzentrieren =)
